CDU-Ratsfraktion beim kühlen Flens
Plop: CDU bei der Flensburger Brauerei
Wie lassen sich die Kontakte mit der heimischen Wirtschaft verbessern, wo gibt es Handlungsbedarf oder gar Probleme? – Unter diesen Prämissen stand der jüngste Besuch ihrer Reihe auswärtiger Bereisungen der CDU-Ratsfraktion: Nach dem Regionskontor, der Misubishi HiTec Paper und der Flensburger Fahrzeugbau dieses Mal bei der Flensburger Brauerei.
Geschäftsführer Lorenz Dethleffsen begrüßte es, dass sich die Kommunalpolitiker der CDU auch außerhalb der sonst
üblichen Repräsentationstermine nach der Situation der Brauerei erkundigten. Die Brauerei unterdessen blicke
optimistisch nach vorne. So habe man von der Einführung des Dosenpfands profitiert und die Stellung am Markt durch
die Einführung neuer Produkte, wie zuletzt dem Flensburger Malz, behaupten können. Probleme mit dem Rathaus sehe
er nicht, die Zusammenarbeit funktioniere gut. Probleme bestünden höchstens indirekt. So seien bürokratische Vorschriften insbesondere bei der Neuerteilung von Konzessionen oder bei Konzessionsübergängen im Gaststättenbereich oft kaum noch nach zu vollziehen. Der Amtschimmel wiehere, wenn zum Beispiel eine Toilette, die vorher den Ansprüchen genügt habe, bei einem Besitzerwechsel plötzlich neu gebaut werden müsse. Hiervon sei auch die Brauerei betroffen, wenn sie mit den Gaststättenbetreibern vertraglich verbunden sei.
Info
Fraktionsvorsitzende Susanne Herold betonte, dass die Flensburger Brauerei aus Flensburg nicht weg zu denken sei:
„Sie ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber für viele Fördestädter, sie ist auch ein traditionsreicher Familienbetrieb, der zum Aushängeschild und zum Identifikationsmerkmal für die gesamte Region geworden ist.“