Fast 20 Jahren nach der Londoner Premiere kommt
„Das Phantom der Oper“
in einer zeitgemäßen, aufwändigen, ausdrucksstarken Neu-Inszenierung
und in Star-Besetzung auf Europas prominente Musikbühnen und großartigen
Open-Air-Schauplätze.
Das Musical orientiert sich inhaltlich geschlossener als die bisherigen Versionen an der Bestseller-Vorlage von Gaston Leroux und profiliert die Rivalität zwischen dem Phantom („Du musst mich lieben, Christine“) und Christine’s Verehrer Graf Raoul de Chagny („Ich weiß, wen ich liebe, jetzt will ich wissen, wen ich hassen muss“) ebenso wie Christine’s Zerrissenheit zwischen Karriere und der großen Liebe („Mein Verstand gehört dem Engel der Musik, mein Herz gehört Raoul“).
An diesem großen Musical-Spektakel wirken mehr als 50 Personen mit.
Die packende und einfühlsame Art, wie hier Buch (Denise Campbell) und Musik
(John McKay) zu einem inhaltlich geschlossenen Werk zusammenwachsen, ist beeindruckend.
Bühnentechnisch gekonnte Illusion und ein Feuerwerk aus Verwandlungen und Spezialeffekten machen das „Phantom der Oper“ zu einem rundum gelungenen Musical-Spektakel.
Das „Phantom der Oper“ wird in deutscher Sprache (BRD, Schweiz, Österreich) und englisch (alle anderen Länder) aufgeführt.

Der Gala-Abend zum Abschied der beiden scheidenden Direktoren der Pariser Oper ist das größte gesellschaftliche Ereignis seit langer Zeit. Ein ganz besonderer Triumph auch für das junge Chormädchen Christine Daee, deren Einsatz erst durch die Erkrankung der Star-Sopranistin Carlotta möglich wurde.
Größte Bestürzung aber löst der Tod des Beleuchtungsmeisters Joseph Bouquet aus, der an diesem Abend erhängt aufgefunden wird. Das Phantom der Oper wird dafür und vieles andere verantwortlich gemacht.
Die neuen Direktoren wollen von der Existenz des Phantoms nichts wissen und schon gar nichts von den Forderungen des Phantoms, die ihnen per Brief auf den Tisch flattern: „Die Loge Nr. 5 ist für mich frei zu halten - 20.000 Franc sind monatlich an mich zu überweisen - Christine Daee ist der neue Star an der Oper und hat die Hauptrollen zu singen.“
Christine Daee hat in der Tat erstaunliche Gesangsfortschritte in den letzten Monaten gemacht, die sie ihrem Lehrmeister, dem Engel der Musik alias Phantom der Oper verdankt.
Das Phantom ist unsterblich in Christine Daee verliebt - genau wie der Graf Raoul de Chagny, woraus sich ein Zweikampf der Eifersüchte ergibt. Christine Daee steht zerrissen in der Mitte. Ihr Verstand gehört dem Phantom, der ihr zu großer Stimme und Karriere verhilft und ihr Herz gehört Raoul.
Nachdem das Phantom den riesigen Opern-Lüster während der Vorstellung ins Publikum hat krachen lassen und immer eindringlicher Christines Liebe einfordert, reißt Christine im Zorn dem Phantom die Maske vom Gesicht. Da packt sie das Grauen - gleichzeitig aber auch Mitleid. Sie hat keine Kraft mehr für die Zusammenkünfte mit dem Phantom und beschließt, mit Raoul zu fliehen. Das Phantom kommt ihnen zuvor und entführt Christine auf offener Bühne während der Vorstellung.
Die Direktoren stellen dem Phantom Fallen, um es zu fangen - erfolglos.
Raoul dringt mit Hilfe eines Bekannten, des Persers, der das Phantom noch aus früheren Zeiten kennt, bis zur Wohnung des Phantoms im Unterbau der Oper vor. Beide werden Gefangene des Phantoms und eingesperrt in seiner Folterkammer. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Das Phantom verlangt die Hochzeit mit Christine und setzt ein Ultimatum. Andernfalls gibt es genügend Pulverfässer unter der unterirdischen Wohnung, um die gesamte Oper in die Luft zu sprengen. Das wäre der sichere Tod für alle, auch für das Phantom. Christine willigt in letzter Sekunde ein. Doch die Liebe treibt ihr seltsames Spiel und bestimmt das Schicksal der hier Beteiligten auf unvorhergesehene Weise.