Universität Flensburg:
Kiel darf erfolgreiches Konzept der Phänomenta nicht kopieren
In der Diskussion um die Planung eines neuen Science-Centers in Kiel fordert die Universität Flensburg eine klare inhaltliche Abgrenzung von bereits bestehenden Einrichtungen. „Die Phänomenta ist als wissenschaftliche Institution und Touristenmagnet gleichermaßen von herausragender Bedeutung für die Stadt Flensburg“, sagt der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Heiner Dunckel. „Darum erwarten wir, dass bei der Planung eine deutliche thematische Abgrenzung verbindlich festgeschrieben wird.
Science-Center in Kiel
Was aus Kiel bislang an Konzepten bekannt geworden ist, hat diesen Ansprüchen keineswegs genügt.“ Es dürfe nicht sein, dass die besten Ideen vorhandener Einrichtungen im Land in einem Kieler Science-Center umgesetzt werden. „Das würde bedeuten, dass mit öffentlichen Mitteln Konkurrenz zur Phänomenta geschaffen wird – einer Einrichtung, die aufgrund ihres erfolgreichen Konzepts bereits seit Jahren ohne Zuschüsse besteht.“
Wenn das Land es sich tatsächlich leisten könne, eine neue Einrichtung in Kiel mit einem Fördersatz von 75 Prozent zu unterstützen, habe auch die Phänomenta Anspruch auf Förderung in dieser Höhe. Heiner Dunckel: „Wir sind gespannt auf das neue Kieler Konzept, das sicher breit diskutiert werden muss.“
Julia Boecker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit