Wer baut den höchsten Zeitungsturm im ganzen Land?
Mit stolzen 8,75 Metern machten Frowin Dittloff und seine Söhne im Januar das Rennen: So hoch war der „schoko-starke Zeitungsturm“, den die Familie aus Sörup im Rahmen der Weihnachtstüftelei der Flensburger Phänomenta aus einer einzigen Zeitung gebaut hatte. Aber nicht nur die Konstruktion der Sieger, auch viele andere der 65 Wettbewerbsbeiträge begeisterten die Jury um Prof. Dr. Lutz Fiesser. Grund für den Phänomenta-Gründer und Leiter des Instituts für Physik und Chemie und ihre Didaktik an der Universität Flensburg, einen neuen Wettbewerb ins Leben zu rufen: Am Sonnabend, 19. März, treten die sechs Familien gegen einander an, deren Bauwerke bei der Weihnachtstüftelei am höchsten in den Himmel wuchsen. Zuschauer sind herzlich eingeladen, das spannende Spektakel der Konstrukteure in der Universität live mit zu erleben.
„Dieser Wettbewerb ist technisch noch anspruchsvoller und wird garantiert sehr spannend“, verspricht Lutz Fiesser. „Schließlich gehen diejenigen Tüftler an den Start, die bereits außergewöhnliche Kreativität, Ausdauer und technisches Geschick bewiesen haben!“ Beim „Wettbewerb der Besten“ am 19. März haben die Hobby-Architekten nicht nur gegen die starke Konkurrenz und die Empfindlichkeit des Baumaterials zu kämpfen - sondern auch gegen die Zeit. Vormittags um 10 Uhr fällt der Startschuss im Lichthof des Hauptgebäudes der Uni Flensburg. Um 18 Uhr ist Schluss, dann wird gemessen, wer es am höchsten geschafft hat. Als Baumaterial stehen jedem Team sechs Tageszeitungen zur Verfügung sowie Tackerklammern in beliebiger Menge.
Info
Wahren Höhenflügen steht diesmal nichts im Wege: Der Lichthof erstreckt sich über vier Stockwerke, die Konstrukteure können bis zur Kuppel insgesamt 20 Meter hoch bauen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: „Die Türme müssen nicht komplett im Erdgeschoss fertig gestellt und dann aufgerichtet werden“, erklärt Lutz Fiesser. „Es ist ebenso möglich, von den unterschiedlichen Ebenen aus zu bauen - oder den Turm von ganz oben herabzulassen.“
Um 18 Uhr schlägt die Stunde der Wahrheit: Dann stellt sich heraus, wer die „Turmbau-Cracks von Schleswig-Holstein“ sind! Wie schon beim Bau des „schoko-starken Zeitungsturms“ werden die Papierkonstruktionen einem Belastbarkeits-Test unterzogen: Jeder Turm muss für fünf Minuten dem Gewicht einer 100 Gramm schweren Medaille standhalten. Gewonnen hat die Familie, deren Turm der höchste ist und gleichzeitig den Stabilitätstest besteht.
19. März 2005, 10 bis 18 Uhr
Ort der Veranstaltung: Hauptgebäude der Universität Flensburg, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg