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Fotos Frühlingsfest der Volksmusik Flensburg 2007 - Fotogalerie
Frühlingsfest der Volksmusik Flensburg 2007 -
„Herz, Schmerz und dies und das...“
Das „Frühlingsfest der Volksmusik“
zu Gast in Flensburg (von: Cappy Petersen)
Sie kamen alle: Karel Gott, Pierre Brice, Großbritanniens
neuer Weltstar Declan, die Geschwister Hofmann, Die Zipfelbuben, Gitti &
Erika und die Wildecker Herzbuben.
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Fotogalerie
Deutschlands jüngster Vollblut-Entertainer Florian Silbereisen präsentierte
rund 2500 begeisterten Fans aus Norddeutschland und aus dem benachbarten Dänemark
ein großartiges Staraufgebot vor „frühlingshafter Kulisse“.
Die Campushalle stand erneut als nördlichste Station auf dem Tourneeplan
dieser beeindruckenden Show aus der Feder von Michael Jürgens. Hieß
es noch im vergangenen Jahr „Herzlich Willkommen beim Überraschungsfest
der Volksmusik“, so sangen, tanzten und musizierten sich die Künstler
diesmal durch ein „Frühlingsfest“, das in dieser Form wohl
als das Einzigartigste und Beste bezeichnet werden muss, was die Branche derzeit
bietet ! „Frühlingsgefühle“ kamen trotz der eisigen Kälte
draußen vor der Campushalle darum auch schnell beim von Anfang an super
gelaunten Publikum auf. Diese laufende Tournee quer durch die größten
Hallen Deutschlands und Österreichs ist einfach mit keiner anderen Produktion
zu vergleichen. Silbereisen setzt außergewöhnliche Showmaßstäbe
und glänzt mit einer exzellenten Moderation, um die ihn sicher selbst alte
Hasen des Showgeschäfts beneiden. Er ist längst nicht mehr Nachwuchsmoderator,
sondern schon jetzt ein ganz großer Entertainer, der sein Publikum liebt,
stets einen wertschätzenden Umgang pflegt und für die Menschen um
ihn herum immer ein offenes Ohr hat. Er kann singen, er kann tanzen, steht mit
seiner Steirischen Harmonika auf der Bühne, überrascht mit Parodien,
nimmt sich selbst auf die Schippe, und er ist und bleibt dabei ein bayerischer
Lausbub. Diese Mischung ist wohl das Geheimnis, das ihn durch und durch zu einem
so sympathischen Künstler macht. Florian Silbereisen ist einfach „echt“,
sein großer Erfolg absolut verdient und die, die ihn immer noch belächeln,
werden sich wohl an den Silbereisen Flori gewöhnen müssen. Dieser
Künstler hat ohne Zweifel das Zeug für eine jahrzehntelange Kariere.
Und so unterstützten ihn die Flensburger Fans sogleich zu Beginn bei dem
Klassiker „Hoch auf dem gelben Wagen“ in Fischerchor-Manier und
sangen kräftig mit, bevor die drei Newcomer der Volksmusik, die Zipfelbuben
Timo, Dirk und Florian zum ersten Mal die Bühne stürmten. „Kedeng
Kedeng!?“ so heißt ihr Erfolgshit, und die drei jungen, aufstrebenden
Sänger lieferten dem Publikum die passenden Tanzschritte dafür gleich
mit. Mit ihrer aktuellen Coverversion „Der Teufel und der junge Mann“
ging es im Programm weiter, und die Zipfelbuben bewiesen, dass es die richtige
Entscheidung war, dieses junge und frische Musikantentrio mit auf die Tournee
zu nehmen. Die Fans tobten, und die Jungs verstanden es prächtig, die richtige
Partystimmung zu verbreiten.
Und dann schritten die beliebten Geschwister Hofmann mit ihrem Stück „Schuld
war nur der Sirtaki“ die lange Frühlingsfest-Showtreppe herab. Begleitet
vom grandiosen deutschen Fernsehballet des MDR zogen Alexandra und Anita Hofmann
musikalisch alle Register. Ihre Einlagen auf der Trompete, der Panflöte
und dem Saxophon überzeugten das Flensburger Publikum, und als Alexandra
auch noch dem Gastgeber Florian Silbereisen verriet, dass sie im August ihr
erstes Kind erwartet, war der Applaus riesig.
Im vergangenen Jahr waren noch Maria und Margot Hellwig mit auf der Tournee.
Keiner jodelt so schön wie Maria Hellwig. Wirklich keiner? Da sollte die
Campushalle eines Besseren belehrt werden: Aus dem roten Show-Vorhang trat plötzlich
eine kleine, kräftige Person im Dirndl mit blonder, lockiger Frisur hervor.
Dies war der Startschuss für ein schräges Medley der Parodien. Die
Wildecker Herzbuben präsentierten sich abwechselnd mal als Maria Hellwig
mit dem „Kufstein Lied“, mal als Nana Mouskouri mit „Weiße
Rosen aus Athen“ oder im gold-glitzernden Minirock als Tina Turner. Als
Wilfried Gliem dann in Mirelle-Matthieu-Verkleidung Handküsse in die Richtung
von Florian Silbereisen warf, antwortete dieser in Anspielung auf die Gerüchte
um ihn und die große Dame des französischen Chansons keck: „Um
Gottes Willen, morgen steht in der Presse, der Silbereisen hat etwas mit einem
von den Wildecker Herzbuben“ und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Mit dem erst 15jährigen Gesangstalent Declan aus Großbritannien kündigte
Silbereisen sodann einen Künstler an, der aktuell in den internationalen
Charts auf Platz 5 steht. Die Coverversion „An Angel“ läuft
derzeit auf allen Musikkanälen rauf und runter. Der sympathische Declan
begrüßte die Fans sogar auf deutsch und sang im Duett mit Florian
Silbereisen den Klassiker „Rote Lippen soll man küssen“ .
Zwischendurch erlebten die 2500 Zuschauer dann immer wieder „die schönsten
Beine Europas“. Das Deutsche Fernsehballett des MDR zeigte Tanz und Akrobatik
in schillernden Kostümen und das auf höchstem Niveau - begleitet vom
erstklassigen Showorchester „Edelweiß Express“ ein Genuss
der ganz besonderen Art. Der Moderator des Abends wechselte dazu immer wieder
den Anzug. Kam mal in feinem Gold, mal klassisch im schwarzen Zwirn, dann wieder
ganz in weiß zurück auf die Bühne. Auch Backstage lief also
alles nach Plan, und die „Garderoben-Dame“ der Show leistete wie
immer eine erstklassige Arbeit.
So wurde es Zeit, dass die Wildecker Herzbuben ein zweites Mal erschienen und
mit ihrem Hit-Medley begeisterten. Bei „Zwei Kerle wie wir“, „Hallo
Frau Nachbarin“ und natürlich bei dem größten Hit des
Duos „Herzilein“ schunkelte die ganze Halle kräftig mit.
Vor wenigen Tagen feierte der große Schauspieler und Sänger Pierre
Brice auf der Tour seinen 78 Geburtstag. Die Flensburger gratulierten und erfreuten
sich an dem französischen Stück „Toutes les femmes sont belles“
– alle Frauen sind schön -, das in der deutschen Version „rot,
rot, rot sind die Rosen“ endete. Unter tosendem Applaus mit zahlreichen
Handküsschen in Richtung Damenwelt und dahin gehauchtem „mercie,
mercie“ verabschiedete sich Pierre Brice charmant vom Publikum, um dann
doch noch einmal zum ersten Finale zur Showhalbzeit mit allen bis dahin aufgetretenen
Künstlern zu erscheinen. Mit einem Medley bestehend aus Stücken wie:
Lange ist es her, Mein Vater war ein Wandersmann und der Liechtensteiner Polka
ging es in eine kurze Pause. Die Fans in der Campushalle waren hocherfreut,
sich nun mit ihren Stars am Autogrammstand fotografieren lassen zu dürfen.
Diese nahmen sich die Zeit, und gaben gerne Autogramme.
Florian Silbereisen eröffnete die zweite Hälfte mit dem Stück
„Ich glaub, ich hab den herrlichsten Beruf der Welt“, bevor dann
die Geschwister Hofmann und die Zipfelbuben, sowie Gitti & Erika und die
Wildecker Herzbuben mit „Sei hier Gast“ das Publikum erneut begrüßten.
Bei dem beliebten Lied „Heidi“ von Gitti & Erika waren die Zuschauer
dann wieder in ihrem Element. In Flensburg wurde geschunkelt und gesungen, die
Stimmung schien ihren Höhepunkt zu erreichen. Doch ein ganz großer
Stargast fehlte bis zu diesem Zeitpunkt ja noch: Karel Gott. In diesem Jahr
feiert er sein 40jähriges Bühnenjubiläum. Jemand wie Karel Gott
ist in der Showbranche fast einmalig. Seit 40 Jahren die gleiche Plattenfirma,
seit 40 Jahren riesige Erfolge, mit Liedern in denen die Texte vom Herzen kommen,
die eine Seele haben. Karel Gott gehört zu den wenigen Künstlern mit
einem Plattenvertrag auf Lebenszeit. In Flensburg sang er seine ganz großen
Hits: „Wenn ich dich nicht hätte, wär´ mein Leben halb
so schön“ , „Babicka“ , „Lady Carneval“,
„Einmal um die ganze Welt“ , oder „Herz, Schmerz und dies
und das“ . Auf die Frage von Florian Silbereisen, welche Träume Karel
Gott noch hat antwortete dieser: „In meinem Alter soll man mit den Träumen
bescheiden sein. Ich wünsche mir nur sehr, dass das Publikum mich immer
gerne hören möchte.“ Und so verabschiedete sich Karel Gott,
der ja in diesen Tagen um seinen besten Freund, dem tschechischen Komponisten
Karel Svoboda (mehr als 10 Millionen verkaufter Tonträger) trauert, gemeinsam
mit den Geschwistern Hofmann und dem Lied „Fang das Licht“. Doch
so einfach ließ das Flensburger Publikum ihn nicht gehen. Standing Ovations,
minutenlanger, tosender Applaus und ein sichtlich gerührter Karel Gott
auf der Bühne. Der größte emotionale Moment der Show mit echtem
Gänsehautfeeling.
Das Frühlingsfest der Volksmusik - ein grandioser Abend der Gefühle
und der Unterhaltung. Flensburg freut sich schon jetzt auf das nächste
Mal !
fruehlingsfest-volksmusik (20 Fotos)
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