CREEP pumpt frisches Blut ins Horrorgenre: Der britische
First-Timer Christopher Smith hat die stillgelegten Geisterbahnhöfe der
Londoner U-Bahn als Schauplatz für seinen Film gewählt. In der Hauptrolle
brilliert Franka Potente – die für CREEP bereit war, bis an die Grenzen
zu gehen. Denn im Gegensatz zur Welle der netten Teenie-Gruselkomödien
und Fantasy-Horrorgeschichten der vergangenen Jahre ist CREEP ganz realer Horror.
Ein Film, der das Publikum schutzlos,
verletzlich und in Schrecken zurücklässt.
London, Mitternacht. Als Kate (Franka Potente) nachts auf die nächste U-Bahn
wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem
Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert,
die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den
Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein
schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt
- rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige
Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst
begonnen...
Interview mit Franka Potente
Kate (Franka Potente) ist eine Deutsche in London.
Sie ist attraktiv, ehrgeizig und hat sich als Modelagentin erfolgreich in der
Glamourwelt der Londoner Modeszene etabliert.
Auf einer Agenturparty wird sie von ihrem Kollegen Guy (Jeremy Sheffield)
angebaggert, doch Kate hat für ihn nur eine schnippische Abfuhr übrig.
Ohnehin
ist sie in Gedanken ganz woanders: Eine Freundin hat eine Einladung zu einem
PR-Event im West End, auf dem angeblich auch George Clooney auftauchen soll.
Als sich herausstellt, dass die andere bereits ohne sie aufgebrochen ist, macht
sich Kate kurzentschlossen allein auf den Weg zu der anderen Party.
Doch ein Taxi zu ergattern scheint in dieser Nacht unmöglich.
Kurzentschlossen nimmt Sie den Weg zur nächsten U-Bahn-Station. Doch bereits
am Ticket-Automaten scheitert sie mit ihren großen Geldscheinen; immer
wieder spuckt dieMaschine ihren 20 Pfund-Schein aus. Kates Rettung ist schließlich
die junge Obdachlose Mandy (Kelly Scott), die mit ihrem Hund Ray in der Station
bettelt und der Kate für 20 Pfund eine Tageskarte abkauft.
Ohnehin bereits leicht angesäuselt, leert Kate beim Warten auf die U-Bahn
noch
rasch ein kleines Wodka-Fläschchen und döst langsam weg – nur
um, als sie
wieder aufwacht, festzustellen, dass sie allein auf dem Bahnsteig und die letzte
U-Bahn längst weg ist. Die Rolltreppe ist außer Betrieb, die Ausgänge
sind
vergittert. Sie ist eingeschlossen!
Aber ist sie auch allein...? Denn da rollt noch ein Zug in den Bahnhof ein.
Doch
Kates Erleichterung hält nur kurz an: Die Abteile sind menschenleer und
nach ein
paar hundert Metern stoppt die U-Bahn mitten im Tunnel. Mit einem Schlag wird
es stockdunkel. In der Finsternis kommt jemand mit einer Taschenlampe auf sie
zu. Es ist ihr Kollege Guy, der sie verfolgt hat. Ebenfalls angetrunken und
auf Koks, wird er rasch zudringlich. Doch bevor er sie vergewaltigen kann, öffnen
sich die Abteiltüren wie von Geisterhand, und ihr Bedränger wird ins
Dunkel gezerrt – von wem auch immer, von was auch immer... Denn sehen
und erkennen kann Kate nichts.
Als sie die Schienen entlang zurück zur Tube-Station rennt, sieht sie Ray,
Mandys kleinen Hund und treuen Begleiter. Sie folgt ihm bis zu einer versteckten
Tür, hinter der das obdachlose Mädchen mit seinem Freund Jimmy (Paul
Rattray) ein heimliches Lager aufgeschlagen hat. Kate kann Jimmy überreden,
ihr für 50
Pfund den Weg zum Security-Raum zu zeigen, wo ein Wachmann die
Überwachungskameras der Station beobachtet. Auf dem Weg läuft Ray
ihnen nach. Auch der Hund ist mit Blut verschmiert, so dass Jimmy zu ihrem Versteck
zurückeilt, um zu überprüfen, ob mit der zurückgelassenen
Mandy alles in Ordnung ist. Doch sie ist verschwunden, der Eingang zu ihrem
Versteck blutverschmiert. Was oder wer auch immer in den düsteren Schatten
der
Unterwelt sein Unwesen treibt, nun ist auch Mandy in seiner Gewalt.
Gerade als die nun wieder auf sich allein gestellte Kate Guys Körper vor
die
Kamera des Sicherheitsdienstes zerren will, um zu beweisen, dass sie nicht bloß
ein durchgeknallter Junkie auf einem schlechten Horrortrip ist, hört sie
durch die Gegensprechanlage mit, wie dem Wachmann die Kehle durchgeschnitten
wird.
Sie flieht zurück zu Jimmy, zusammen wollen sie es durch den unterirdischen
UBahn-Tunnel zur nächsten Station schaffen. Doch als sich ihnen geheimnisvolle
Geräusche nähern, entschließt sich Jimmy, den unsichtbaren Mörder
zu stellen.
Das Letzte, was Kate von ihm sieht, ist, wie ein schattenhaftes Wesen ihn am
Hals packt und mit sich zerrt.
Aufgelöst und voller Panik stolpert Kate in ein Kanalrohr, nur um auf die
nächste
Leiche zu stoßen, die des alten Kanalarbeiters Arthur (Ken Campbell),
der heute seinem neuen Kollegen George (Vas Blackwood) seinen neuen Arbeitsbereich
erklären sollte und plötzlich aus dem Dunkel überfallen wurde.
Kate rennt weiter. Da wird es plötzlich stockdunkel um sie. Als sie erwacht,
ist
sie gefangen in einem Stahlkäfig und braunes, schmutziges Wasser steht
ihr bis
zum Hals...

Die Darsteller:
Kate Franka Potente
Guy Jeremy Sheffield
Jimmy Paul Rattray
Mandy Kelly Scott
George Vas Blackwood
Arthur Ken Campbell
Craig Sean Harris
STAB
Buch und Regie
Christopher Smith
Produzenten
Julie Baines
Jason Newmark
Ko-Produzenten
Martin Hagemann
Kai Künnemann
Barry Hanson
Executive Producer
Robert Jones
Herstellungsleiterin
Alexandra Ferguson
Kamera Danny Cohen
Schnitt Kate Evans
Musik The Insects
Set Designer John Frankish
Kostüm Phoebe de Gay
Haar und Make-Up Jan Sewell
Special Make-Up-Effekte
Mike Bates
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Casting Emma Style
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