Volker Müller-Benedict hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Der Mathematiker, Soziologe und Erziehungswissenschaftler möchte an der nördlichsten Hochschule Deutschlands „eine grundständige Methodenlehre entwerfen, die gleichermaßen für die wirtschaftswissenschaftlichen und die pädagogischen Fächer gültig ist“. Neben den Studierenden am Internationalen Institut für Management wird Müller-Benedict in erster Linie auch den Studierenden des neuen Bachelor-Studiengangs Vermittlungswissenschaften verstärkt methodisches Wissen vermitteln.
Hintergrund dafür, dass die Uni Flensburg eine eigene Professur für Methoden und Statistik eingerichtet hat, ist die gestiegene Bedeutung der Vermittlung wissenschaftlicher Methoden - besonders auch in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Volker Müller-Benedict: „Auf sie kommt in den nächsten Jahren eine wesentlich stärkere Belastung zu, weil sich das Bildungssystem in Folge der Pisa-Ergebnisse kritischer unter die Lupe nehmen lassen muss. Die Leistungen der Schulen und Universitäten werden regelmäßig Evaluationen unterzogen - und die müssen, anders als früher, auch im internationalen Vergleich bestehen.“ Darum werde es auch für angehende Pädagogen immer wichtiger, Forschungsmethoden zu erlernen und in ihre Arbeit einbeziehen zu können. Aus diesem Grund ist außerdem geplant, ein Zentrum für Methodenlehre an der Uni Flensburg zu gründen, dessen Leitung Volker Müller-Benedict übernehmen wird.
Text: Julia Boecker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt:
Volker Müller-Benedict, 0461 - 805 2355, E-mail: vbenedi@uni-flensburg.de